Perspektivenwechsel mit coach4success

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"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."

Dieser Blog soll Impuls und Anregung für einen Perspektivenwechsel sein.

Lesenswerte Literatur: Fish!

AllgemeinGeschrieben von Martina Wirth Sa, Februar 09, 2019 18:39:15



Es gibt Bücher, die sind - fallen sie einem nach vielen Jahren vom Bücherregal wieder in die Hände - so inspirierend, wie beim ersten Lesen.

Fish! von Stephen C. Lundin, Harry Paul und John Christensen (1995/2001) ist so ein Buch.

Reale Vorlage zum Buch sind die Fischverkäufer auf dem Pike Place Fischmarkt in Seattle. Die Autoren haben auf 126 Seiten das Erfolgsgeheimnis von Pike Place in eine fiktive Geschichte für Führungskräfte und Teamleiter zusammengefasst:

1. Sei präsent!

2. Wähle deine Einstellung!

3. Bereite anderen eine Freude!

4. Spiele!



Sei präsent! Klingt einfach, ist es aber nicht. Schnell nochmal die mails checken, im Gespräch erinnert das Smartphone schon an den nächsten Termin, während die Kinder von ihren Erlebnissen berichten, gehen wir gedanklich die Einkaufsliste durch. Multitasking, der Mythos der Computerwelt, ist auch dort schon lange tot bzw. hat nie existiert. In Yoga- und Meditationsstunden lernen wir wieder im Hier und Jetzt zu sein. Wann haben wir dieses Zeitgefühl verloren?

Wähle deine Einstellung! Ja, wir haben immer ein Wahl und unsere Einstellung zu wählen ist gelebte Autonomie. Unsere Einstellung zur Arbeit, zu Ärgernissen und Problemen können wir immer neu wählen. Die Fischverkäufer drückten es so aus: "Wenn du machst was du machst - was bist du in diesem Moment? Bist du ungeduldig und gelangweilt oder bist du weltberühmt? Als jemand, der weltberühmt ist, wirst du ganz anders auftreten." - Was wollen wir sein? DU HAST DIE WAHL!

Bereite anderen ein Freude! Oft sind es Kleinigkeiten mit großer Wirkung. Wem könnten Sie eine Freude bereiten? Wie können Sie Kunden, Kollegen, Mitarbeitern eine Freude bereiten? Die Fischverkäufer von Pike Place wollen mit ihren Interaktionen den Einkauf und Besuch bei Ihnen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Wem wollen Sie morgen eine Freude bereiten?

Spiele! "Spielen ist nicht nur eine Form der Beschäftigung, sondern eine Befindlichkeit. Spielen ist Kreativität, die neue Energien freisetzt." Nehmen Sie mal einen anderen Weg zur Arbeit, brechen Sie mal die Regel, haben Sie Mut, Neues auszuprobieren. Gelassenheit und Heiterkeit, Spaß und Freude gehen unter Druck und in Stresssituationen schnell verloren. Manchmal reicht es, sein Gegenüber zum Lachen zu bringen. Probieren Sie es aus!


Literatur:
Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch: Lundin, Paul, Christensen. Ueberreuter Wirtschaft 2001.


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Summertime and the living is easy - Spielerische Reflexion

AllgemeinGeschrieben von Martina Wirth Sa, Juli 16, 2016 17:08:33


One of these mornings
You're going to rise up singing
Then you'll spread your wings
And you'll take to the sky
(Summertime – George Gershwin)


Sommerzeit – Urlaubszeit – Zeit für Kontemplation

All jenen, die eine Reise zum ICH nicht am Jakobsweg oder im Kloster verbringen wollen, lege ich unten stehenden Fragebogen ans Herz. Er soll einerseits persönliche Reflexion bieten, andererseits lädt er zum näheren Kennenlernen seiner Familie, Freunde, Urlaubsbekanntschaften ein und er war bereits zu Zeiten Marcel Prousts als Gesellschaftsspiel sehr populär.

Ob Sie ihn nun spontan als Frage-Antwort-Spiel einsetzen oder in aller Ruhe über Ihre Antworten nachdenken und sinnieren wollen – die Beschäftigung mit diesen Fragen ist ein wunderbarer Einstieg in einen erholsamen Sommer.

Fragen, die Sie sich nicht nur einmal im Leben gestellt haben sollten:

Was ist für Sie das größte Unglück?
Wo möchten Sie leben?
Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Ihre liebsten Romanhelden?
Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?
Ihre Lieblingsheldinnen in der Dichtung?
Ihr Lieblingsmaler?
Ihr Lieblingskomponist?
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Ihre Lieblingstugend?
Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Wer oder was hätten Sie sein mögen?
Ihr Hauptcharakterzug?
Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
Ihr größter Fehler?
Ihr Traum vom Glück?
Was wäre für Sie das größte Unglück?
Was möchten Sie sein?
Ihre Lieblingsfarbe?
Ihre Lieblingsblume?
Ihr Lieblingsvogel?
Ihr Lieblingsschriftsteller?
Ihre Helden der Wirklichkeit?
Ihre Heldinnen in der Geschichte?
Ihre Lieblingsnamen?
Was verabscheuen Sie am meisten?
Welche geschichtlichen Gestalten verachten Sie am meisten?
Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?
Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Wie möchten Sie sterben?
Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Ihr Motto?

Fragebogen zum download



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Körper - Geist - Seele - Gesundheits-Check aus systemischer Sicht.

AllgemeinGeschrieben von Martina Wirth Sa, Juli 16, 2016 16:52:09

In einer Welt, in der jugendliche Schönheit, strahlende Manneskraft und Fitness bis ins hohe Alter ein MUSS sind, haben Schönheitschirurgen, die Pharmaindustrie und Hightech-Mediziner Hochbetrieb.

Selbst der Begriff „Alter“ hat sich verändert: Nicht nur, dass wir diesen Begriff tabuisieren – wir habe ganz moderne Begriffe wie „Best Ager“, „50+“, „60++“ kreiert –, auch den damit verbundenen Inhalten wie „Weisheit“, „Gelassenheit“, „Seniorität“ sind neue Anforderungen gewichen. Sind wir angekommen in der „Schönen neuen Welt“ Aldous Huxleys? Reicht es, uns Medizinern und Pharmaindustrie auszuliefern um vom Bürgermeister zum 100. Geburtstag beglückwunscht zu werden?

Das System Körper – Geist – Seele und damit das System Medizin ist „keine exakte Wissenschaft“ erklärte mir vor Jahren vertrauensvoll meine Ärztin, „bei Jedem ist es anders.“ Und jeder Arzt wird bestätigen, dass die mentale Stärke eines Menschen und seine positive oder negative Einstellung zum Leben wesentlich zu seiner Gesundheit beitragen.

Einen Schritt weiter geht die Psychosomatik, die den Zusammenhang von körperlichen Symptomen und seelischen Nöten und Verletzungen erkannt hat. Hinter Körpersymptomen liegen also im Verborgenen Botschaften unserer Seele. Ich kennen keinen Menschen, der – so fit und gesund er auch sein mag – nicht eine Schwachstelle im Körper hat, die bei Stress, Überanstrengung oder Überforderung prompt und zuverlässig reagiert. Der Volksmund hat zu diesen Symptomen oft eine passende Redewendung, wie: „Da liegt ihm etwas schwer im Magen“, „Das geht ihr unter die Haut“, „Da kommt einem ja die Galle hoch.“

Medikamente können die Symptome zwar behandeln, geheilt wird die Ursache nicht. Und dies führt zu einem Teufelskreis: Die medikamentöse Dosis muss laufend erhöht werden, um das Symptom im Griff zu haben, die Wirkstoffe verursachen Nebenwirkungen, die weitere Körpersymptome nach sich ziehen.

Oft wissen wir genau, welche Botschaft uns die Allergie oder die Halsschmerzen aufzeigen wollen, wodurch die Schlafstörungen entstanden sind, warum wir von den krankmachenden Gewohnheiten nicht loskommen. Doch das kognitive Wissen allein reicht für eine wirkungsvolle Veränderung meist nicht aus.

Kristine Alex hat sich in den letzten Jahren intensiv als Aufstellerin mit Körpersymptomen beschäftigt. Die Methode der systemischen Aufstellung kann „der Seele in Not eine Sprache geben“ und fordert gleichzeitig eines: Verantwortung für seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen. Erst dann sind Gesundung und Heilung möglich – aus eigener Kraft oder nach eigener Entscheidung für die passende medizinsche Unterstützung.

Eine ehrliche Reflexion der Symptomgeschichte ist der Anfang des Gesundungsprozesses: Sich bewusst werden, was ist – Annehmen, was ist – Entscheidung zur Veränderung treffen. Wie der beste Lehrer seine Schüler nicht weise machen kann, so kann der Mediziner seine Patienten nicht von sich aus heilen. Es erfordert eine klare Entscheidung des Patienten und das Übernehmen der Verantwortung für sich Selbst. In diesem Sinne ein Spruch Salomons aus dem Alten Testament:

„Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein zerschlagener Geist vertrocknet das Gebein.“

mw



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